Die erste Biennale in Lindau überhaupt soll nicht die einzige bleiben, sondern ein Auftakt sein. Für die Premiere werden sich mehr als 20 junge, zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit unseren irdischen Vorstellungen vom „Paradies“ auseinandersetzen.

 

Das Konzept

IN SITU

Auf die Kunst bezogen meint IN SITU die Auseinandersetzung mit dem Ort „an sich“, aber auch mit Ressourcen und der Ökonomie im städtischen Raum. Zentrale Elemente  dieser Kunstform sind die Sprengung – oder zumindest Thematisierung – von Grenzen und die Verankerung des Werkes am Ort.

PARADISE

Nach religiösen Vorstellungen beschreibt das Paradies einen Ort jenseits der Welt, an dem die Menschen zu Anfang ihrer Existenz lebten, aus dem sie dann aber verbannt  wurden. Nur ein reiches Leben – und der Tod natürlich – gewähren uns wieder Zugang, so die Hoffnung. Bis dahin ist das Paradies ein Ort der Abgeschlossenheit, dessen  Bedeutung außerhalb unserer Welt zu finden ist.

IN SITU PARADISE

Mit dem Gedanken eines „In situ“-Paradieses präsentieren die Künstlerinnen und Künstler im Rahmen der Biennale Werke, die sich auf unsere Wahrnehmung eines Ortes  und auf unsere Vorstellungen und Strategien zum öffentlichen Raum beziehen. So wird der Ort der Biennale, die Lindauer Insel, zum „Denkraum“ für die  Auseinandersetzung mit unseren Vorstellungen vom Paradies.

 

Biennale erleben

Die „Paradiesgärten“ der Kunstschaffenden, ihre Skulpturen und Installationen, werden an diversen Locations in, um und auf der Lindauer Insel zu sehen sein.

LIVE

Performances, Happenings und Interventionen machen die Insel zum Aktionsraum für gemeinsame Projekte der Künstler mit den Bürgern und Besuchern.

INTERDISZIPLINÄR

Interdisziplinäre Symposium im Rahmen der Biennale: Kunst und Wissenschaft in unterschiedlichen Disziplinen sehen und interpretieren.

DIGITAL

Eine interaktive Karte begleitet Sie zu den Kunstwerken, gibt Informationen über die Künstler und Ausstellungsorte und natürlich aktuelle Tipps zu den Veranstaltungen: Die kostenfreie App „Biennale Lindau“.

PRINT

Ein hybrider Katalog zum Programm und den Ergebnissen: Neben der Dokumentation der Ausstellung wird die Publikation Beiträge und Essays aus Wissenschaft, Kunst, Philosophie, Religion, Politik und Gesellschaft enthalten sowie eigens für die Printausgabe produzierte Arbeiten.